Aufruf für weltweites Sitzen am Sonntag 4. Oktober 2009

Liebe Freunde

Kommenden Sonntag werden tausende von Menschen aus Sanghen und Gemeinschaften rund um die Erde zusammen sitzen, um Den Bruedern und Schwestern in Vietnam Unterstuetzung zu geben, sodass sie weiterhin in Freiheit gemeinsam praktizieren koennen. Continue reading Aufruf für weltweites Sitzen am Sonntag 4. Oktober 2009 →

Bat Nha ist nicht verloren – Bat Nha ist zu Regen geworden.Ein Bericht.

Bat Nha ist nicht verloren – Bat Nha ist zu Regen geworden.

Ein Bericht.

Hannelore Burger, Wien

Am 18. Dezember des vergangenen Jahres haben Bruder Trung Hai und Schwester Giac Nghiem, als Vertreter des im zentralvietnamesischen Hochland gelegenen buddhistischen Klosters Bat Nha, im Elysée Palast in Paris einen Brief an den Präsidenten der französischen Republik Nicolas Sarkozy übermittelt, in welchem sie für 400 Mönche und Nonnen um zeitlich begrenztes Asyl in Frankreich ansuchen, damit, wie es in dem Schreiben heißt, sie als Gemeinschaft praktizieren können, „so lange, bis Vietnam sein Herz öffnet und dieses der Bat Nha-Sangha in ihrem eigenen Land gestattet“.

Es ist dies das vorläufige Ende eines strahlenden religiösen und spirituellen Neubeginns, der sich vier Jahre zuvor mit der Rückkehr Thich Nhat Hanhs, des weltbekannten Zen-Meisters, Autors und Friedensaktivisten, in sein Heimatland Vietnam ereignet hatte. Nach fast 40jährigem Exil hatte die kommunistische Regierung ihrem berühmten Sohn im Frühjahr 2005 nicht nur eine dreimonatige Lehrreise gestattet, sondern auch erlaubt – innerhalb einer schon bestehenden Anlage und mit Unterstützung des dortigen Abtes – eine Klostergemeinschaft seiner Tradition zu begründen. Auf dem der „Plum Village“-Gemeinschaft gestifteten Grund wurde alsbald mit erheblichen Investitionen der Ordensgemeinschaft eine moderne Meditationshalle sowie Wohnstätten für Mönche und Nonnen errichtet.

Auf die vietnamesische Jugend übte Bat Nha von Anfang an eine hohe Faszination aus, hatte doch für diese der staatlich kontrollierte Buddhismus, der in den Klöstern des Landes eher dahindämmerte als lebte, jede Anziehungskraft verloren. Bat Nha war anders. In Bat Nha wurde ein moderner, lebendiger Buddhismus praktiziert und eine buddhistische Ethik vermittelt, die auf die Lebensprobleme im heutigen Vietnam (Korruption, Zerfall der traditionellen Familienstrukturen, Umweltzerstörung, Kriminalität, Drogen, Gewalt) antwortete. Die vietnamesische Regierung war es zufrieden, hatte sie doch mit der Einladung Thich Nhat Hanhs mehr erreicht als erhofft. Die USA strich Vietnam von der Liste jener Staaten, die das Menschenrecht auf Religionsfreiheit verletzten. Das wiederum hatte den Weg frei gemacht für die ersehnte Aufnahme des Landes in die WTO, die Welthandelsorganisation. Verstärktes Wirtschaftswachstum und bedeutende ausländische Investitionen waren die Folge.

Das junge Kloster gedieh. Binnen weniger Jahre ließen sich fast 400 junge Menschen in Bat Nha zu Mönchen und Nonnen in der Tradition von Plum Village ordinieren, nicht wenige davon mit Universitätsabschluss. Aus den großen Städten Saigon (Ho Chi Minh-Stadt), Da Nang, Nha Trang und Hanoi strömten Tausende, vor allem junge und gebildete Menschen zu den monatlichen „Achtsamkeitstagen“ oder nahmen an Retreats teil. Zu besonderem Ruhm gelangte das für seine Naturschönheit, insbesondere seine zauberhaften Wasserfälle und Wälder bekannte Kloster, als Bat Nha in einer populären vietnamesischen Fernsehserie als ein modernes spirituelles Heiligtum gezeigt wurde.

Dass die große Beliebtheit Bat Nhas bald das Misstrauen der Regierung – der alle größeren Menschenansammlungen ein Ärgernis sind – erregen würde, war abzusehen. Darüber hinaus ist zu vermuten, dass die Zerschlagung Bat Nhas in Zusammenhang steht mit jenen Vorschlägen, die Thich Nhat Hanh im Frühjahr 2007, anlässlich seiner zweiten Reise nach Vietnam, während eines Gesprächs mit dem Präsidenten Nguyen Minh Triet – dieser hatte ihn freundlich zum Tee eingeladen – unterbreitet hatte: die vollständige Trennung von Staat und Religion, die Abschaffung der Überwachung aller religiösen Aktivitäten durch die Regierung und, vor allem, die Auflösung der Religionspolizei und des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten (erst später wurden diese Vorschläge in einem 10-Punkte-Programm öffentlich gemacht). Mehr aber noch dürfte es Thich Nhat Hanhs nachdrückliches Eintreten für den Dalai Lama und die Sache Tibets im Frühjahr 2008, während eines Retreats in Rom, gewesen sein, welches die Reaktion der vietnamesischen Regierung herausgefordert hat.

Zwar reiste Thich Nhat Hanh im Mai 2008 noch ein drittes Mal nach Vietnam – unter anderem um mit der Plum Village-Sangha an einer in Hanoi stattfindenden UNESCO Vesak Konferenz teilzunehmen – auch hier hochgeehrt von Regierungsvertretern und Vertretern der offiziellen Buddhistischen Kirche Vietnams – , doch der Terror gegen Bat Nha begann bereits wenige Monate später, im August 2008, mit einem Dokument der Zentralregierung, in welchem die Aktivitäten der Gemeinschaft als „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ bezeichnet und der Aufenthalt der in der Plum Village-Tradition praktizierenden Mönche und Nonnen für illegal erklärt wurde. Vergeblich versuchen die verzweifelten Brüder und Schwestern ihren legitimen Anspruch, in Bhat Nha praktizieren und leben zu können, mit den entsprechenden Dokumenten zu belegen (alle waren vietnamesische Staatsbürger, hatten gültige Aufenthaltserlaubnisse). Im Oktober 2008 schaltet sich das „Büro für Religiöse Angelegenheiten“ ein (eben jene Behörde, die nach den Vorschlägen Thich Nhat Hanhs hätte abgeschafft werden sollen). Laienpraktizierende und Familienangehörige werden bedroht, mehrere Ultimaten gestellt. Im Juni 2009 werden Wasser und Elektrizität abgestellt, die Telefonleitungen gekappt. Inzwischen aber verlangt auch der Abt von Bat Nha, Thich Duc Nghi, der anfangs die Thich Nhat Hanh-Anhänger unterstützt und sogar selbst die Lehrbefugnis in der Plum Village-Tradition erworben hatte – offenbar unter extremem Druck stehend – ebenfalls deren Ausweisung. Ein lokaler Mob wird geheuert – arme Leute aus der Gegend, denen man ein paar Dongs sowie Lebensmittel zusteckt -, der die Mönche und Nonnen Bat Nhas mit Lärm, Lautsprechern, mutwilligen Zerstörungen und körperlichen Angriffen (bis hin zu sexuellen Belästigungen) bis zu ihrer endgültigen Vertreibung terrorisieren sollte.

Am Morgen des 27. September 2009 drang eine wütende, mit Stöcken und Hämmern bewaffnete Menge von etwa 150 Personen – von Polizisten in Zivil tatkräftig unterstützt – in das in der Provinz Lam Dong gelegene Kloster ein, schlug Fenster und Türen ein, zerstörte und zerstreute die Einrichtung und alle persönliche Habe der Mönche und Nonnen. Um Hilfe angesuchte Regierungsbeamte sowie die örtliche Polizei weigerten sich einzugreifen. Ein alter Mann, der frühere Journalist Nguyen Dac Xuan – ein jahrzehntelanges Mitglied der kommunistischen Partei -, der am Todestag seiner Mutter deren Grab auf einem Friedhof nahe Bat Nha hatte besuchen wollen, wurde Augenzeuge der Geschehens: „Ich hörte Schreie und Tumult hinter mir. Der Mob hatte sich seinen Weg in das „Fragrant Forest Hamlet“ gebahnt, um die Mönche zu attackieren. … Als ich mich umdrehte sah ich, dass alle Mönche – die Hände zusammengelegt – unbeweglich in der Lotusposition verharrten und den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara anriefen – auch dann noch, als sie die Leute schlugen, traten und wegzerrten.“

„Wann immer sie einen Mönch sahen“, beschreibt eine junge Nonne später die Szene, „zogen sie an seiner Kleidung und schlugen ihn. Als wir versuchten, unsere Brüder zu schützen, erlitten wir das gleiche Schicksal: Sie stießen uns nieder; die Frauen benutzten Schirme und Stöcke. Manche schlugen uns ins Gesicht.“ Niemand wehrte sich. Doch als am Nachmittag schließlich alle 379 Mönchen und Nonnen aus den schützenden Klostermauern vertrieben worden waren, erschien es ihr, wie sie schreibt, „überaus schmerzlich, unsere beiden ältesten Brüder, Phap Hoi und Phap Sy, nicht vor der Gewalttätigkeit der Polizei schützen zu können. Mit tiefem Schmerz konnten wir nur beobachten, wie sie sie wegschleppten. Sie versuchten uns zu verscheuchen, doch wir blieben im Regen still und eng beieinander stehen“. Ohne Anklage wurden die beiden Mönche in Polizeigewahrsam genommen, später unter Hausarrest gestellt.

Die übrigen Mönche – sie leistete lediglich passiven Widerstand – wurden wie Bündel auf Lastwagen geworfen und später auf der Strasse hinausgestoßen. Bei sintflutartigem Regen (am Vortag war ein Taifun der Stärke 9 über Vietnam hinweggegangen) zwang man sie unter Stößen und Schlägen zu stundenlangen Märschen. Später bewegte sich der Mob in Richtung der Quartiere der Nonnen. Türen wurden eingeschlagen und alle 230 Nonnen und Nonnen-Aspirantinnen – die Mehrheit junge Mädchen und Frauen zwischen 15 und 25 Jahren – in ein leerstehendes Gebäude getrieben. Eine Nacht verbrachten sie in Kälte, Angst und Ungewissheit.

Als sie am nächsten Morgen mit Bussen zu dem etwa 17 km entfernten Phuoc Hue Tempel gefahren wurden, dessen Abt sich bereit erklärt hatte, die Vertriebenen vorübergehend aufzunehmen, stimmten die Schwestern das Bat Nha-Lied an: „Hier ist unser geliebtes Bat Nha, dem wir einst in unseren Herzen das große Gelöbnis gegeben hatten, zusammen zu leben und das Reine Land zu bauen….“. „Wir waren bereit“, schreibt die junge Schwester, „alles zu erdulden: Armut, Schmerz und Leid, wenn wir nur Zusammenbleiben würden“.

Der Schock über die endgültige Zerschlagung Bat Nhas war groß. Thich Nhat Hanh weilte zu dieser Zeit in der amerikanischen Plum Village-Niederlassung Blue Cliff Monastery im Staate New York, der letzten Station seiner dreimonatigen US-Tour. Vierzehn Tage hatte sie der 83jährige wegen einer wieder ausgebrochenen alten Lungeninfektion, die in einem amerikanischen Spital erfolgreich hatte behandelt werden können, unterbrechen müssen. Schmal und zerbrechlich erscheint seine Gestalt im Gegenlicht vor den Fenstern der Meditationshalle. Hinter ihm nebelverhangener sich eben verfärbender Laubwald. Leise, beinahe unhörbar kommen die Worte des Meisters: „Bat Nha existiert nicht mehr. Sie haben alles zerstört.“ Doch kaum einer der Zuhörer und Zuhörerinnen des morgendlichen Dharma-Vortrags begreift die ganze Tragweite des Gehörten. Nur wenige sind über das seit Monaten andauernde Geschehen in dem fernen Kloster informiert.

Vor allem Sister Chan Gong, seiner unermüdlichen Helferin und spirituellen Gefährtin, ist es zu verdanken, dass der erste Schock überwunden, Solidaritätsadressen formuliert, Hilfsmaßnahmen organisiert sowie Petitionen an die vietnamesische Regierung und Aufrufe an internationale Menschenrechtsorganisationen verfasst wurden. Und wohl auch, dass am Nachmittag des 10. Oktober in New York eine etwa zweitausendköpfige Schar von Anhängern und Anhängerinnen mit einer Gehmeditation schweigend ihr Mitgefühl mit den jungen Mönchen und Nonnen im fernen Vietnam bekundete – eine Form des Protestes, die sich in diesen Tagen auch in vielen europäischen Metropolen, in Paris, London, Berlin, ereignete.

„Wieder einmal ist in Vietnam eine friedliche religiöse Gruppe unter Druck gekommen – auch wenn diese ursprünglich durch die Regierung willkommen geheißen wurde“, sagt die Asienberichterstatterin Elaine Pearson in einem „Human Right Watch“- Report vom 18. Oktober. Neben den internationalen Protesten mehren sich jedoch auch in der Bevölkerung Vietnams selbst Stimmen, die das Verhalten der eigenen Regierung nicht billigen. Von den 400 Menschen – darunter renommierte Wissenschaftler, Literaten und Künstler – , die einen von dem bekannten vietnamesischen Dichter Hoang Hung verfassten offenen Brief unterzeichneten, waren viele, die noch nie in ihrem Leben öffentlich Kritik an einer Maßnahme der Regierung geäußert hatten. Die Ereignisse um Bat Nha, schrieben sie am 5. Oktober, hätten eine „ernste Situation geschaffen, welche das Land innerlich wie äußerlich bedroht“. Die Unterzeichneten fordern die Regierung auf, „alles zu tun, die Angriffe auf Bat Nha zu untersuchen und das Wohlergehen der jungen Mönche und Nonnen sicherzustellen“. Es scheint, als hätten die schmerzhaften Erfahrungen von Bat Nha so etwas wie eine Zivilgesellschaft in Vietnam begründet.

Die vietnamesische Regierung zeigte sich dann auch durchaus getroffen. Leugnete jedoch in einer eilig einberufenen Pressekonferenz mit der gewaltsamen Vertreibung der Mönche und Nonnen aus Bat Nha irgendetwas zu tun zu haben. Die Vorgänge seien vielmehr auf einen internen Konflikt zwischen zwei rivalisierenden buddhistischen Gruppen (den Anhängern des Abtes von Bat Nha, Thich Duc Nghi und den Anhängern Thich Nhat Hanhs) zurückzuführen. In einer Verlautbarung des vietnamesischen Botschafters in den USA heißt es, dass die lokalen Autoritäten alles getan hätten, Gesetz und Ordnung aufrechtzuerhalten und Zusammenstöße zwischen den beiden Gruppen zu vermeiden, um die Sicherheit, das Leben und das Eigentum ihrer Staatsbürger zu garantieren (Website der Vietnamesischen Botschaft, vom 8. Oktober 2008).

Thich Nhat Hanh versuchte in einem Brief aus dem fernen Amerika seinen „Bat Nha-Kindern“ Mut zuzusprechen. Er pries darin deren Weg der Gewaltlosigkeit und des Nicht-Hasses, der in den Herzen der Menschen Hoffnung auf einen künftigen Humanismus geweckt habe: „Die höchsten buddhistischen Würdenträger haben ihre Stimme erhoben. Buddhistische Novizen haben ihre Stimme erhoben. Studenten haben ihre Stimme erhoben. Schüler und Intellektuelle haben ihre Stimme erhoben. Freunde anderer Religionsgemeinschaften haben ihre Stimme erhoben. Die Welt hat ihre Stimme erhoben.“ – ruft er ihnen zu.

Doch alle nationalen und internationalen Proteste fruchten nichts. Der Wunsch der jungen Nonne, alles geduldig ertragen zu wollen, wenn sie nur weiterhin zusammen leben und praktizieren dürften, erfüllt sich nicht. Mit den gleichen Methoden wie in Bat Nha werden die Flüchtlinge auch in dem viel zu kleinen Phuoc Hue-Tempel terrorisiert. Auch hier sind sie einem „orchestrierten Mob“ ausgesetzt, auch hier wird massiver Druck auf den Abt ausgeübt, die Anhänger der Plum Village-Tradition nicht länger zu unterstützten. Dieser weicht am Ende der Gewalt und unterschrieb das Ausweisungsdekret. Am 9. November verkünden die lokalen Autoritäten von Bao Loc per Lautsprecher die Illegalität des Aufenthalts und der Praxis der jungen Mönche und Nonnen, die in der kleinen Phuoc Hue Pagode Zuflucht genommen hatten. Ein Ultimatum wird gesetzt, bis zu welchem sie den Tempel zu verlassen hätten: der 31. Dezember 2009.

Dem Druck weichend verlassen in den letzten Dezembertagen des Jahres 2009 die Bat Nha-Flüchtlinge Phuoc Hue, ihre letzte gemeinsame Heimstatt, reisen in kleinen Gruppen, ohne die Möglichkeit sich irgendwo gemeinsam niederzulassen. Manche gehen zu ihren Familien zurück, andere versuchen, für eine kurze Zeit an einem Ort zusammenzubleiben. „Wenn wir mehr als eine Woche bleiben, fragen uns die Autoritäten nach unseren Papieren. So müssen wir uns dauernd von einem Ort zum anderen bewegen“, beschreibt eine Nonne in einem Telefoninterview die Situation der zerstreuten Gemeinschaft.

In einer neuerlichen Pressekonferenz vom 11. Jänner 2010 – die New York Times berichtet am selben Tag ausführlich darüber – bekräftigt die vietnamesische Regierung ihre Version einer internen Auseinandersetzung zweier buddhistischer Gruppierungen und leugnet abermals, in die Vertreibung der Anhänger Thich Nhat Nanhs aus Bat Nha und Phuoc Hue involviert gewesen zu sein. Thich Nhat Hanh weist in einem weiteren Brief – datiert „die letzten Tage des Jahres 2009“- diese von der vietnamesischen Regierung wiederholt vorgetragene Version der Geschehnisse zurück. Es seien vielmehr Banditen geheuert worden, die sich als Buddhisten hätten ausgeben sollen, um die Mönche und Nonnen anzugreifen und zu beleidigen, in der Hoffnung, dass diese mit Gewalt antworten würden, um damit eine Handhabe zu haben, sie zu verhaften und zu verurteilen. Doch Dank deren Haltung der absoluten Gewaltlosigkeit sei die Strategie der Regierung völlig fehlgeschlagen. Und mit bitterer Ironie fragt Thich Nhat Hanh: „Welcher Buddhist würde Mönche und Nonnen angreifen und schlagen, im Tempel Schuhe tragen, es wagen Spruchbanner auf dem Altar zu platzieren? Welcher Buddhist würde Mönche „Genossen“ nennen und ihnen sagen, sie sollen zu ihren Vätern, Müttern und Frauen zurückgehen?“

In dem auch der Associated Press vorliegenden Brief zeigt sich Thich Nhat Hanh von „seiner“ Regierung, die ihm wenige Jahre zuvor einen so freundlichen Empfang bereitet hatte, tief enttäuscht. „Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass Vertreter einer nationalen Regierung sich derartig unmoralisch verhalten könnten“, schreibt er darin. Und für einen Zen-Meister geradezu ungebührlich zornig setzt er fort: „Wo kommt das Geld her, mit dem diese Kriminellen angeheuert worden sind? Kommt es von den Steuern, die das Volk zahlt…? Wie können sie es wagen, den Namen von Buddhisten zu gebrauchen, um wirkliche Buddhisten zu beleidigen und zu zerstören?“.

Vorwürfe, er habe durch seine politischen Forderungen leichtfertig die Existenz des Klosters sowie die Sicherheit der jungen Mönche und Nonnen aufs Spiel gesetzt, weist Thich Nhat Hanh zurück. Die zehn Punkte, die er der vietnamesischen Regierung vorgeschlagen habe – die Trennung von Religion und Politik usw. – stammten ursprünglich nicht von ihm selbst, sondern seien von hohen Würdenträgern der Buddhistischen Kirche Vietnams erhoben worden. „Ich hörte diesen ehrwürdigen Mönchen genau zu und nahm mir ihre Ansichten und Erwartungen zu Herzen. Diese Würdenträger waren nicht in der Lage zu sprechen, so sprach ich für sie.“ Er sei in Schwierigkeiten gekommen, weil er es – aus dem Geist der Brüderlichkeit – gewagt habe zu sprechen. In ähnlicher Weise habe er über die Situation in Tibet gesprochen. „Wir sind eine Nation, die so viele Male unter Invasionen aus dem Norden zu leiden hatte. Und nun, da eine andere Nation in dieselbe Situation gekommen ist, wie könnten wir da nicht sprechen?“

Thich Nhat Hanh sieht die Situation insgesamt nicht pessimistisch. Die Aufdeckung der ganzen Wahrheit werde das Land verändern. Bisher habe es in Vietnam keine wahre Religionsfreiheit gegeben. Die Regierung kontrolliere fest die Maschinerie der Buddhistischen (Staats)Kirche und diese Kirche sei hilflos und unfähig ihre eigenen Kinder zu schützen. Die jungen Menschen innerhalb und außerhalb Vietnams würden beginnen die Wahrheit zu sehen (…). Sie würden erkennen „dass wir mehr Demokratie, mehr Menschenrechte, mehr Bürgerrechte brauchen, so, dass unser Volk eine Chance hat, zum Wohlstand unseres Landes beizutragen“. Sich auf Mahatma Gandhis berühmten Ausspruch: „Passive Resistenz, das ist die Kraft der Seele, sie ist unvergleichlich. Sie ist jeder Armee überlegen.“ berufend, verweist er seine Anhänger strikt auf den Weg der Gewaltlosigkeit und des Nicht-Hasses. Ihr Weg habe viele buddhistisch Praktizierende auf der ganzen Welt tief berührt. Sie würden die Kinder von Bat Nha nicht allein lassen, sondern mit ihnen gehen „wie ein Fluss“.

Die achtzehnjährige Nonne Don Nghiem sandte ein Gedicht an Thich Nhat Hanh, das der Meister allen Praktizierenden als Gatha zur tiefen Einsicht empfiehlt: Bat Nha hatte für die junge Nonne Monate und Jahre des Glücks bedeutet, weil es der Ort gewesen war, wo sie ihre Ideale der Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit hatte leben können. Während der Tage der Angriffe und der Zerstörung sei es, so sagt sie in ihrem Gedicht, zu einem Strom der Tränen geworden. „Bat Nha wurde zu einer Legende. Aber Bat Nha ist nicht verloren; es ist zu Regen geworden.“

Der Bat Nha-Regen, setzt Thich Nhat Hanh die Gedanken der jungen Nonne fort, ist zur Erde gefallen und ließ den Samen des Erwachens keimen. Diamat-Samen, die niemand zerstören kann. Bat Nha werde in anderen Formen wiedergeboren werden, weil seine Samen überall präsent sind.

Dr. Hannelore Burger ,Historikerin, Laienpraktizierende in der Tradition Thich Nhat Hanhs, (Leuchtender Weg des Herzens), und Teilnehmerin an der dritten Vietnamreise des Meisters im Mai 2008 sowie des Retreats in Blue Cliff Monastery, N.Y., im Oktober 2009).

Wien, im Februar 2010

Quellen:

Associated Press, 15. Oktober 2009.

Human Rights Watch-Report: Harsh Crackdown on Followers of Buddhist Peace Activist Thich Nhat Hanh, 18.10.2009.

Nguyen Dac Xuan, Violent Acts in Bat Nha Monastery, 8.10.2009.

The Wall Street Journal, 29.10.2009.

The New York Times, 11.Januar 2010,

alle publiziert auf der Internet-Platform: helpbatnha.org

Diamond Body, Brief Thich Nhat Hanhs an seine “Bat Nha-Kinder”, 7.10.2009.

The Indestructible Seed of Awakening. Brief Thich Nhat Hanhs, datiert: die letzten Tage im Dezember (2009), beide publiziert auf der website: plumvillage.org.

Übersetzung der Zitate aus dem Englischen: Hannelore Burger

Hintergrundinformationen zu den Reisen Thich Nhat Hanhs nach Vietnam in den Jahren 2005-2008 gibt:

John Chapman, The 2005 Pilgrimage and Return to Vietnam of Exiled Zen Master Thich Nhat Hanh, in: Philip Taylor (Ed.), Modernity and Re-enchantment Religion in post-revolutionary Vietnam. Singapore 2007, S. 296-341.

Flyer vom peace walk in München

Liebe Freunde hier könnt ihr den Flyern runderladen den wir bei dem peace walk in München verteilt haben. Dorten findet ihr viele wichtige Informationen, im besondern über den geschichtlichen Ablauf der Ereignisse. Ihr seit herzlich eingeladen den Flyer euch auszudrucken und ihn an Freunde und Bekannte weitezugeben. Um so mehr Menschen wir aufmerksam machen auf die Vorgänge in Bat Nha, desto mehr Hilfe werden die Brüder und Schwestern in Vietnam bekommen können.

Hier klicken für den download des Flyers

Gehmeditation in München

Für den Frieden und für die 400 Nonnen und Mönche des Klosters Bat Nha (Prajna) in Lam Dong, Vietnam
laden wir Sie/euch ein, zu einer gemeinsamen Gehmeditation in München

Zeit: Samstag, 7.11.2009, 14:00 – 15:30 Uhr
Treffpunkt: Odeonsplatz, um 14:00 Uhr
Route: Odeonsplatz – Marienplatz

Mit der Gehmeditation wollen wir
 unsere Liebe und unseren inneren Frieden an die Sangha Bat
Nha sowie an die Gewalttäter senden;
 die Öffentlichkeit über die gewaltsame Vertreibung der Nonnen
und Mönche aus dem Kloster und ihre jetzige Notsituation
informieren;
 die Unterstützung der Öffentlichkeit für den einfachen Wunsch
der Sangha von Bat Nha erbitten: „… weiterhin in einer
buddhistischen Gemeinschaft nach der Zen-Schule von Thich
Nhat Hanh praktizieren.“
Deutsche und vietnamesische Plum Village Sangha in München und Stuttgart

Heute 16.Oktober 2009 – NICHT NUR EINE “OERTLICHE AUSEINANDERSETZUNG”

Heimlich ausgefuehrte Dokumente bestaetigen die Mitwirkung der Regierung an Gewalttaetigkeit und Unterdrueckung

Am 27. September brach eine Horde von Personen, unter denen sich auch staatliche Sicherheitsbeamte befanden,in das Kloster
Bat Nha ein, um Moenche und Nonnen gewaltsam zu vertreiben.

—Moenche wurden aus ihren Wohnheimen vertrieben, geschlagen, beschimpft und sexuell belaesstigt;
Fenster und Tueren wurden zerschlagen , Gebaeude vandalisiert und die gesamten Komputer-und Aufzeichnungsausruestung
systhematisch zerstoert.
Zwei Moenche wurden ohne Begruendung verhaftet, und bis heute ist ihr Aufenthalt und ihr Befinden unbekannt–

Die 379 vertriebenen Bat Nha-Moenche und Nonnen beginnen nun ihre dritte Woche in der notduerftigen Unterkunft des Phuoc Hue-Tempels von Bao Loc, 15 km von ihrem Heimatkloster entfernt.
Sie leben unter strenger Aufsicht und 24-Stunden-Ueberwachung der in ihre Reihen eingeschleusten Religionspolizisten.
Trotzdem widerstehen sie den wiederholten verbalen Angriffen der Regierungsbeamten,die illegal und hartnaeckig die Gemeinschaft
zur Aufloesung draengen.-

Am 10.Oktober sandte der US-Botschafter einen Ermittlungsabgeortneten in das betroffene Kloster.

-Der US-Beobachter war nicht getaeuscht von den ploetzlich abwesenden Sicherheitsbeamten, die waehrend dieser Untersuchung
des Phuoc Hue-Tempels ins naechste Hotel umgezogen waren.
Und er liess sich auch nicht hinters Licht fuehren von den leeren Bat Nha-Gebaeuden,wo die Regierung ein Festessen auffahren
lies, noch von den neuen Fenstern und Tueren und von frischer Farbe.

Am Mittwoch 14.Oktober bestaetigte die US-Botschaft das Unterlassen von Hilfestellung bei dem Angriff der Moenche und Nonnen
durch den Poebel, welches gegen die internationalen Menschenrechtsgesetze verstoesst; Gesetze,die einzuhalten Vietnam sich verpflichtet
hat durch sein unterzeichnetes Einverstaendniss. (Textquelle:oeffentliche Erklaerung vom 14.Okt)

Diese Woche will die US-Botschaft um ein persoenliches Treffen mit der Regierung ersuchen.

Zur Gleichen Zeit:

Inzwischen werden auch Stimmen in immer groesserer Zahl von vietnamesischen Persoenlichkeiten laut,
bestuertzt ueber die Brutalitaet.
Am 5.Okt. veroeffentlichten sie einen ‘Offenen Brief’ (open letter) bei RFI, VOA und BBC -Vietnam’s eigene Presse

ist weiterhin geknebelt-
Darin verurteilen sie die Brutalitaet, und die mangelhafte Bereitschaft der Regierung,die Moenche und Nonnen zu schuetzen ,
‘diese Zukunft unseres Landes’
Die Petition wurde von Schriftstellern,Wissenschaftern und hohen kommunistischen Parteimitgliedern gefuehrt;
sie begann mit 68 grossen Namen, heute sind es bereits 300.

Es ist aussergewoehnlich, dass in der gleichen Woche 9 Personen wegen “Regimkritik” verhaftet und eingesperrt wurden,
da offensichtlich einige Buerger es gewagt hatten, ihre Entruestung kundzutun.

Am 7. Oktober brach die Regierung ihr Schweigen zu dem Angriff
[bitte nachschauen:  English,von einer Sprecherin des Aussenministeriums am 8.Okt]

Fuer ihre Veroeffentlichung waehlte sie die Jugendzeitschrift ‘Thanh Nien’, eine der groessten Zeitschriften in Vietnam.
Sie drueckte ihre Besorgniss ueber die Popularitaet des Bat Nha-Klosters bei den gebildeten jungen Leuten aus.

KEINE GEWALT?

Die Regierung behauptet weiterhin unverfroren, dass die Berichte von den gewaltsamen Uebergriffen des 27. Septembers
“total gefaelscht” sind, und dass in keinster Weise weder Moenche noch Nonnen aus Bat Nha von der Polizei
verhaftet oder geschlagen wurden.

JEDOCH TROTZDEM:

–Gewaltanwendung wurde bestaetigt von der Offiziellen Buddhistischen Kirche Im Bericht ueber die Ereignisse
des 27. Sep.   [doc no. 418/VT/BTS 6.OKT.09] ,
IN dem ‘OFFENEN BRIEF’  (Petitionen),
Von der US-Botschaft.

–Einzelne, namentlich bekannte Regierungsbeamte und Lokalpolizei wurden von Augenzeugen identifiziert,
als sie den Angriff leiteten und daran teilnahmen.

–Die Polizei nahm die beiden aeltesten Brueder Phap Hoi und Phap Sy gewaltsam in Verwahrung (Hausarrest,Gefaengniss?),
ohne irgend eine Anschuldigung.
Ein dritter aelterer Moench, Phap Tu, wird noch immer vermisst.
Die Moenche und Nonnen bitten die Regierung instaendig, diese Moenche ausfindig zu machen.

Es ist gleichgueltig, ob eine eventuelle Anschuldigung des Staates oder eine staendig wachsende Petition die Gewaltmassnahmen
verursachten.-
Tatsache ist dass es die Regierung bewusst versaeumt hat, einzugreifen,und die Sicherheit und menschlichen Grundgesetze
ihrer eigenen Staatsbuerger zu gewaerleisten.

INTERNE MEINUNGSVERSCHIEDENHEIT ODER MASSNAHME DER REGIERUNG?

Die Regierung behauptet, dass der gewalttaetige Ausschluss nur eine interne Auseinandersetzung war,
hervorgerufen durch den Abt des Klosters Bat Nha,  Duc Ngi; er haette seinen Entschluss, den Moenchen und Nonnen eine Unter-
kunft zu bieten, geaendert.

Aber wenn es sich nur um eine interne Meinungverschiedenheit handelte,
—warum hat die Regierung:

–alle national-Frontorganisationen mobilisiert mit dem Auftrag,”mit allen Mitteln die Moenche und Nonnen von Bat Nha
zum Auszug zu bringen”   [Quelle: Memo N°789/UBND]  ?

–am 20.Juli eine Forderung von hochgestellten Moenchen der offiziellen bouddhistischen Kirche ignoriert,
die Verantwortlichen der gewalttaetigen Angriffe im letzten Juni stafrechtlich zu verfolgen?

–Sich seit Oktober 2008 geweigert, eine neue Aufenthaltsberechtigung zu bewilligen,und dies obwohl alle Papiere ordnungsgemaess
ausgefuellt waren; und trotzdem die Moenche und Nonnen vollkommen von der offiziellen buddhistischen Kirche
gesponsort wurden?

–Und warum beharrt die Regierung nun auf der Aufforderung an die Moenche und Nonnen, sich zu zerstreuen?

Das der buddhistischen Kirche zugestandene vietnamesische Recht,zusammen seinem Glauben zu praktiziren,
[reporting..vom 6. Okt.] wird nicht beachtet!
Die Forderung nach Aufloesung der Gemeischaft ,die im Phuoc Hue -Tempel herzlich empfangen
und beschuetzt wird,beweist, dass die Gruppe selber das Problem ist, und nicht ihre Anwesenheit in Bat Nha.
Dies ist ein klarer Angriff auf das fundamentale Menschenrecht,in einer Gemeinschaft seiner Wahl zu praktizieren.

–Warum laesst die Regierung weiterhin dass Ersuchen der buddhistischenKirche von Vietnamdes 6.Oktobers unbeachtet?
Die buddhistische Kirche bestaetigt die Gewalthandlungen, bestaerkt die Moenche und Nonnen in ihrem Recht und totaler Legitimitaet,
gemeinsam zu praktizieren, und sie fordert die Regierungauf, einen sicheren Ort fuer ihre gemeinsame religioese Praxis
zu finden.

UND NOCH EINIGE INFOS..

–Der Abt Duc Ngi hat in zwei separaten Kassetenaufnahmen mitgeteilt ,dass er unter extermen Druck der Zentralregierung
stehe;er solle den Moenchen und Nonnen die Erlaubnis entziehen, die Plum-Village-Praxis in seinem Tempel auszuueben.

– Das interne Memo der Regierung vom 29.OKT.2008  [Doc.N°1329/TGCP-PG] gab bekannt,dass es die zentrale Regierungspolizei war,
die die Erlaubniss zum Praktizieren der Plum-Village-Tradition verweigerte;dieses vermutlich als Zeichen des Unmutes
gegen Plum-Village in Frankreich.
Unter anderem verurteilte das Memo den Abt Thich Nhat Hanh fuer die Veroeffentlichung seiner Vorschlaege,welche zuerst privat
an den vietnamesischen Presidenten gerichtet waren.Der Inhalt war,dass Vietnam seine Religionspolizei aufloesst und die Kontrollen der
Religion(en) aufgibt.

Auszug aus dem von Thich Nhat Hanh gesandten Vorschlaegen:

—Bitte distingieren Sie Religion von Politik, und Politik von religioesen Angelegenheiten.
—Bitte unterbinden Sie Jegliche Ueberwachung von religioesen Taetigkeiten durch die Regierung.
—Bitte loesen Sie die Abteilung fuer religioese angelegenheiten auf,und vor allem aber
—Bitte schaffen Sie die Religionspolizei ab.
Allen religioesen Gemeinschaften sollte es moeglich sei, frei zu handeln,
im Einklang mit Gesetz und Verortnungen, so wie irgendein beliebiger kultureller,geschaeftlicher ,industrieller oder
sozialer Verein.

Als ungerechtfertigte Verletzung des Vertrauens in Bezug auf landesinnere Regierungsangelegenheiten angesehen,sagt das Memo aus,
dass die Aufenthaltsberechtigungen der Moenche und Nonnen nicht ratifiziert wuerden, da sie nicht ueber einen Campus mit einem minimal-legalen Status  verfuegen, und das Kloster verlassen muessen.

MOENCHE UND NONNEN ALS ILLEGAL ERKLAERT

Die Regierung erklaert,dass es die Bat Nha -Moenche und Nonnen versaeumten, den zeitlich begrenzten Aufenhalt zu registrieren;
und dass sie auf eine Weise praktizieren,die die Regeln und Verwaltungvorschriften Vietnams verletzen,und
die Regeln und den Status der vietnamesischen,buddhistischen Sangha [Quelle]

Diese angebliche ILLEGALITAET ist eine abgemachte Erfindung der Regierung !

Diese Moenche und Nonnen, alle gebuertige vietnamesische Buerger,haben seit 4 Jahren in aller Oeffentlichkeit
friedvoll ihre Praxis ausgeuebt.

Sie waren legal, als sie im Namen des Abtes Tich Nhat Hanh zum Moench und zur Nonne geweiht wurden;
Sie waren legal,als sie 1 Million Dollar Investitionsgelder fuer den Ausbau von Bat Nha’s Gebaeuden und Laenderreien aufbrachten !
Und sie waren legal, als sie stolz von der Regierung vorgefuert wurden,vor tausenden von Glaeubigen,
bei den UNESCO’s  Internationalen Wesak-Feierlichkeiten von 2007 (Gedenktag zu Buddha’s Geburtstag)

Wenn nun die Moenche und Nonnen ‘nicht mehr legal’ sind, dann nur,
weil die kommunistische Regierung willkuerlich beschloss, dass sie nicht mehr legal sind .

AUTORISATION ZUR RELIGIONS-PRAKTIK

Dokumente beweisen, dass die Bat Nha Moenche und Nonnen die Erlaubniss hatten,den buddhistischen Gllauben
im Einklang mit den Lehren von PLUM-VILLAGE bis 2010 zu praktizieren
Doc  [No.525/TGCP-PG] von der Zentral-Regierung
Doc  [No.212/CV/HDTS] von der offiziellen vietnamesiscgen buddhistischen Kirche

LEGALER AUFENTHALT IN BAT NHA

Dokumente beweisen,dass allen Anforderungen entsprechend Moeche und Nonnen sich legal in Bat Nha befanden
[No.188/BTS   von der buddh.Kirche Vietnams]

Bitte zur Kenntniss nehmen:

Bat Nha ist nicht Eigentum eines Abtes (Moenche duerfen keinen Besitz haben),
sondern Eigentum der buddh.Kirche von Vietnam.

Das Dokument    188/BTS    ist der fuehrende Beweis der Unterstuetzung des rechtmaessigen Eigentuemers,
und der Staat hat letztendlich die buddhistische Kirche genehmigt.

Innenpolitischer Disput oder Vertuschung durch Regierung

Die Mönche und Nonnen von Bat Nha – legal oder nicht?

Antwort auf das Statement der vietnamesischen Regierung vom 7. Oktober 2009

Seit vier Jahren praktizieren junge vietnamesische Mönche und Nonnen in Bat Nha den Buddhismus nach der Tradition von Plum Village. Wenn es legal war, dass sie vom Abt im Namen des Ehrenwerten Thich Nhat Hanh ordiniert wurden, wenn es legal war, dass sie eine Million Dollar an Investitionen für Gebäude und Grundstücke  hereinholten, und wenn es legal war, dass sie von der Regierung bei den Feiern zum Internationalen Vesakfest 2007 vor Tausenden stolz vorgezeigt wurden, warum sind sie jetzt nicht legal?

Sie haben jede Anstrengung auf sich genommen, um den Forderungen nach Erfüllung der schriftlichen Formalitäten nachzukommen. Trotzdem hat sich die Regierung bisher – entgegen jeder rechtstaatlichen Handlungsweise – geweigert, ihnen die Dokumente auszustellen, von denen sie behauptet, dass die Mönche und Nonnen sie haben müssten.

Wenn die Mönche und Nonnen von Bat Nha in den Augen des Gesetzes illegal waren, warum wurden sie dann nicht in Einklang mit dem nationalen Recht vertrieben? Warum gab es keinen Räumungsbefehl und keinen Gerichtsprozess?

Sie wurden mit „sehr ungenauen Begründungen“ von den Behörden vertrieben, sagen 180 führende vietnamesische Personen des öffentlichen Lebens, die es gewagt haben, diese Woche in einem „Offenen Brief an den Präsidenten“, den Premierminister und das Parlament ihre Meinung zu äußern.

Wenn sie nicht legal sind, dann einfach deswegen, weil die kommunistische Regierung willkürlich beschlossen hat, sie seien nicht legal.

Regierungsbeteiligung der schlimmstmöglichen Art und Weise

In ihrer Stellungnahme versucht die Regierung, ihre Rolle bei der gewaltsamen Vertreibung und Unterdrückung der Mönche und Nonnen von Bat Nha zu verschleiern, indem sie das Geschehen als eine „interne Angelegenheit“ zwischen Buddhisten abtut. Sie hat sogar alle offiziellen vietnamesischen Medien davon abgehalten von den Übergriffen zu berichten.

Vietnam ist ein Land, in dem jede religiöse Aktivität  überwacht und kontrolliert wird vom Ministerium für Religiöse Angelegenheiten und dessen auffallend umfangreicher Religions- Polizei. Kann wirklich irgendjemand glauben, dass die gewaltsame Vertreibung von fast 400 Mönchen und Nonnen  am hellichten Tag ohne Regierungsbeteiligung hätte stattfinden können?

Leider waren die Behörden offenbar auf höchst schlimme Weise verwickelt. Nicht nur, dass sich die Polizei weigerte einzuschreiten, um ihre Bürger vor den gewalttätigen Überfällen zu

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schützen (und dabei alle Hilferufe der Opfer ignorierte), sondern Zeugen berichten sogar, sie hätten gesehen, dass die Polizei am Ort des Geschehens offensichtlich den Mob steuerte. Darüberhinaus belegt ein durchgesickertes Memo, dass die örtlichen Behörden 10 Tage vor dem Überfall eine Anordnung an ihre Untergebenen einschließlich der Polizei herausgaben. Darin wird ihnen befohlen, gegen die Mönche und Nonnen von Bat Nha vorzugehen.

Darüberhinaus wurden Bruder Phap Hoi und Bruder Phap unverzüglich in Polizeigewahrsam gebracht, nachdem sie geschlagen, in Taxis gezwungen und entführt worden waren. Die Polizei hält diese unschuldigen Mönche immer noch ohne Anklage unter Hausarrest fest, viele hundert Meilen weit weg von ihrer spirituellen Gemeinschaft.

Die Regierung greift die „Zukunft des Landes“ an

Die Regierung verfolgt die 379 Mönche und Nonnen aus Bat Nha  als Teil ihres Großprogramms zur Religionskontrolle mit dem Gebot, sich aufzulösen und in ihre heimatlichen Tempel zurückzukehren. Das ist ein Versuch, die Ordensgemeinschaft zu zerschlagen und deren Aktivitäten einzuschränken. Eben diese Forderung stellt aber einen Bruch mit dem fundamentalen Menschenrecht der Mönche und Nonnen dar, ihren eigenen Glauben als eine spirituelle Familie, in Gemeinsamkeit, ausüben zu können – ein Bruch mit der internationalen Vereinbarung, die Vietnam selbst unterschrieben hat.

Bat Nha war das Zuhause, in das diese jungen Vietnamesen in das monastische Leben hineingeboren wurden, und die Bat Nha Gemeinschaft ist ihre spirituelle Familie. Die Forderung der Regierung, sich auf andere Tempel zu verteilen, ist ein Angriff auf die Grundbasis ihres spirituellen Lebens. Die jungen Mönche und Nonnen widersetzen sich standhaft dieser unangemessenen, ungesetzlichen Forderung. Jedoch trotz der extremen Anspannung und  ihrer schwierigen Lage halten die jungen Mönche und Nonnen an ihrer Auffassung fest, dass der Feind nicht die Regierung an sich ist, sondern Hass, Gier und Unwissenheit.

Warum ist es der Regierung so unangenehm, dass so viele junge Menschen ihrem Heimatland ihre Dankbarkeit zeigen möchten, indem sie ihr Leben ganz dem Dienen und Helfen widmen? Warum dürfen sie nicht zusammen in einer unabhängigen Gemeinschaft  lernen, üben und helfen?

Beschämend für die Regierung ist es auch, dass die Mönche und Nonnen entschlossen unterstützt werden von der regionalen Buddhistischen Kirche von Viet Nam (BCVN). In einem durchgesickerten Bericht, der am 6. Oktober 2009 herausgegeben wurde, bezeugt die BCVN die Gewaltmäßigkeit der Vertreibung, die Entführung der Senior-Brüder und ihre Terrorisierung durch die Polizei von Phuoc Hue. Sie empfiehlt mutig, dass „auf Regierungsebene die Rückkehr in die Heimatstädte der Mönche und Nonnen, die vorübergehend im Tempel von Phoc Hue wohnen, nicht weiter betrieben werden soll, weil diese ein Recht darauf haben, in unserem Land entsprechend ihres Glaubens zu ordinieren, zu lernen und zu praktizieren.“

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Es sind nicht nur Buddhisten, die auf höchster Ebene couragiert ihre Stimme erhoben haben, um die Mönche und Nonnen von Bat Nha zu unterstützen. In einem Land, in dem die Redefreiheit äußerst beschränkt ist, ist es außergewöhnlich, dass 180 Intellektuelle, viele von ihnen eng verbunden mit der kommunistischen Regierung, den Offenen Brief unterzeichnet haben. Sie fordern eindringlich eine Untersuchung der „eindeutig illegalen Aktionen“, die in Gegenwart der Polizei stattfanden und die „ die Hilferufe der Opfer des Überfalls ignorierte.“

Die Mönche und Nonnen von Bat Nha erbitten lediglich

  1. ein Ende der Gewalt und aller Versuche, die Gemeinschaft aufzulösen
  2. dass die Regierung offiziell das Recht der Gemeinschaft auf Ausübung ihrer Praxis bestätigt, so wie auch bei den anderen buddhistischen Tempeln und buddhistischen Instituten in Vietnam der Fall ist
  3. so lange im Phuoc Hue Tempel bleiben zu können, bis die Lage auf friedlichem Wege  geklärt ist

Der ehrenwerte Thich Thai Thun, Abt des Tempels von Phuoc Hue, beweist außerordentlichen Mut und wahre Großzügigkeit dabei,  den 379 Mönchen und Nonnen aus Bat Nha einen schützenden Zufluchtsort zu gewähren, und er riskiert damit  seine eigene Sicherheit. Er selbst hat unter heftigem Druck, üblen Drohungen und fortgesetzten Belästigungen von Polizei und Regierung großartige Unanfechtbarkeit  gezeigt. Deshalb macht es uns tief traurig zu erfahren, dass die Regierung seinen Namen benutzt, um ihre eigenen Unwahrheiten zu untermauern.

Der Diamant Körper: Thays Brief an die Brüder und Schwestern des Bat Nha Klosters

Blue Cliff, 7. Oktober 2009

An meine Bat Nha Kinder,

Ich schrieb “meine Bat Nha Kinder” und nicht “meine Kinder in Bat Nha”, wie ich es früher getan hatte, denn auch wenn ihr nicht mehr in Bat Nha lebt, tragt ihr doch weiterhin den Namen der Bat Nha Sangha. Ihr und Bat Nha seid eins. Wohin ihr auch geht, ihr führt Bat Nha mit euch, und Bat Nha ist zu einem unzerstörbaren Diamant Körper geworden. Bei der gatha, die wir vor dem Lesen des Diamant-Sutras rezitieren, gibt es den Begriff “Diamant-Körper”:

Wie können wir Geburt und Tod überwinden

und einen unzerstörbaren Diamant Körper erlangen?

Wie können wir so praktizieren, damit alle Illusionen hinweggefegt werden?

Wir bitten den Buddha, aus Mitgefühl für uns, die Schatztruhe zu öffnen.

Bitte erläutere uns deine wunderbaren Lehren!

Bat Nha ist ein Mythos, ein Diamant Körper – niemand kann es jemals mehr zerstören. Bat Nha ist eine duftende Lotosblume, die aus dem Schlamm der Unwissenheit, aus Furcht, Angst, Korruption und Machtmissbrauch erblüht ist. Bat Nha hat Geschichte geschrieben. Ihr könnte euch glücklich schätzen, dass ihr euren Teil dazu beitragen konntet und sich so die Bat Nha Lotosblume manifestieren konnte. Bat Nha wurde zu einem Teil des kulturellen Erbes unserer Heimat.

Meine Bat Nha Kinder nehmen jetzt nicht nur ihre Zuflucht im Phuoc Hue-Tempel, sondern ihr seid auch an vielen Orten innerhalb und außerhalb des Landes präsent. Wo immer ihr seid, ihr habt die Bat Nha Lotosblume in euren Herzen. Es ist das Bestreben zu praktizieren und anderen zu helfen. Es ist der Anfänger-Geist. Es ist der Geist der Liebe. Es ist jene Quelle von Kraft, die uns so stark macht, dass wir uns nicht kaufen lassen und weder aufgeben noch uns verderben lassen. Thay ist sehr glücklich, denn er schreibt diesen Brief, um mit euch zu Vertrauen. Unter dem Pseudonym Namen “Nguyen Lang“, schrieb Thay an den Präsidenten und die Intellektuellen in Vietnam und im Ausland, um sie zum Einschreiten aufzufordern und sich der Lage in Bat Nha bewusster zu werden. Und das ist der Brief Thays an euch.
Zunächst einmal möchte Thay euch mitteilen, dass Phuoc Hue-Tempel, in dem viele von euch jetzt untergebracht sind, auch der Ort war, wo Thay, in den 50ern für viele Jahre lebte. Damals war Thay noch sehr jung, und Phuoc Hue Tempel war noch sehr einfach und nicht so weit entwickelt wie heute. Hinter dem Tempel war ein Teegarten, indem es bis zu tausend Bäume gab. Mitten im Teegarten hatte Thay eine kleine strohgedeckte Hütte. Thay lebte dort allein. In der Hütte gab es nur ein Bett und einen Tisch. Der Ehrwürdige Thai Thuan kann euch wahrscheinlich den Ort zeigen. Eines Abends, träumte Thay von seiner Mutter; sie sah nicht viel anders aus als früher, mit ihrem langen, glänzenden schwarzen Haar. Während Thay glücklich mit seiner Mutter sprach, erwachte er plötzlich. Und Thay wurde bewusst, dass seine Mutter bereits vor vielen Jahren verschieden war. Thay stand auf und öffnete die Tür um nach draußen zu gehen. Es gab keine Toilette in der Hütte, weil Cong Hinh (so lautet der Name des Dorfes, in dem sich der Phuoc Hue Tempel befindet) sich in einer Hochebene, umgeben von Teeplantagen befand. Es war möglich sein Geschäft einfach zwischen den Teebäumen zu verrichten. Sobald Thay aus der Hütte trat, war er in Kontakt mit dem hellen Mondschein, der den gesamten Tee Hügel bedeckte. Es war ein abnehmender Mond, so hell, schön und sanft. Die Erde und der Himmel waren ruhig. Und Thay hatte das Gefühl, dass er von seiner Mutter umarmt wurde. Die Liebe seiner Mutter war so sanft, wie das Mondlicht. Plötzlich wurde Thay sich der Tatsache bewusst, dass seine Mutter gar nicht gestorben war, dass sie immer für ihn da ist und ihre wahre Natur weder Geburt noch Tod kennt. Alle Traurigkeit und alle Sehnsucht, die Thay nach dem Verlust seiner Mutter fühlte, verschwanden auf einmal und Thay lächelte im Mondlicht. Thay erinnerte sich daran, dass er diese Geschichte irgendwo festgehalten hatte, vielleicht in dem Buch „Der Duft von Palmblätter“.

Thay weiß, dass der Tee Hügel und ebenso die strohgedeckte Hütte nicht mehr zu sehen ist. Aber wenn ihr in einer Mondnacht meditierend, um den Phuoc Hue Tempel schreitet, und beim Blick auf den Mond euch ein Bild von jener wunderbaren Nacht macht, dann werdet ihr Thay und seine Mutter sehen, wie sie euch zu lächeln.
Während der Lehrreise 2009 durch die USA geschah während des Retreats in Estes Park, in Colorado, ein Wunder. An diesem Retreat beteiligten sich  980 Teilnehmer aus vielen verschiedenen Ländern. Es ging vom 21.- 26. August 2009. Unter den Teilnehmern des Retreats waren rund 50 Prozent, die Thay noch nie begegnet waren und seine Lehre noch nie gehört hatten. Sie kannten Thay nur durch seine Bücher, die er in den USA veröffentlichte und wollten Thay nun direkt hören. Viele von ihnen mussten stundenlang fliegen, um nach Denver zu gelangen. Sie musste dann auch noch den Bus auf den Berg nehmen, um an den Ort des Retreats zu gelangen. Die YMCA (Young Men’s Christian Association – Verein Junger Christlicher Menschen) ist in Estes Park, und sie können für über Tausend Menschen, Unterkunft, Verpflegung und sanitäre Einrichtungen bereitstellen. Der Ort befindet sich 1000 Meter über dem Meeresspiegel, deshalb ist es dort sehr kühl und kalt. Die Berge sind majestätisch und phantastisch. Alle zwei Jahre kommt Thay hierher und jedes Mal ist es voller Menschen.
Aber diesmal konnte Thay wegen seiner Krankheit das Retreat nicht leiten…

Bat Nha Krise: ZEITABFOLGE

2005

Venerabel Thich Nhat  Hanh kehrt nach Vietnam zurück, mit dem Segen der Regierung, 80zig jährig, nach 39 Jahren des Exils. Er erhielt ein Rückkehrverbot nach Vietnam 1966 nachdem er die U.S. und Europa auf einer Friedensmission für ein Ende des Vietnamkrieges aufgerufen hat. Im dem gleichen Jahr wurde er für den Friedensnobelpreis von Martin Luther King nominiert. Continue reading Bat Nha Krise: ZEITABFOLGE →

Kritische Situation als die Authoritäten zu psychologischen Taktiken übergehen

5. Okt. 2009

Vietnams scharfes Durchgreifen bei Buddhistischen Mönchen und Nonnen: kritische Situation als die Authoritäten zu psychologischen Taktiken übergehen, darin bestrebt die Gruppe der 379 Moenche und Nonnen auseinander zu brechen. Continue reading Kritische Situation als die Authoritäten zu psychologischen Taktiken übergehen →

DRINGEND- PRESSEMITTEILUNG 30.09.2009 17 Uhr (VN Zeit)

Vietnamesiche Regierung zeigt sein Gesicht- und geht von Vertreibung zu unverblümter Verfolgung über

Es ist eindeutig, dass die Polizei und Regierung nicht zufrieden sind mit der gewaltätigen Schliessung und Vertreibung der Mönche und Nonnen des Bat Nah Klosters, sonderen eine fortwahrende aggressive Verfolgung dieser Menschengruppe beabsichtigen. Continue reading DRINGEND- PRESSEMITTEILUNG 30.09.2009 17 Uhr (VN Zeit) →

Musterbrief an Ministerin Clinton

An die ehrenwerte Hillary Rodham Clinton
Ministerin von State
U.S. Department von State
2201 C Street NW
Washington D.C.
20520

Sehr geehrte Ministerin Clinton, Continue reading Musterbrief an Ministerin Clinton →